Rezyklate können hinsichtlich Zusammensetzung, Viskosität und thermischer Vorgeschichte stärkeren Schwankungen unterliegen als definierte Neuware.
Gleichzeitig wurde das Polymer bereits mindestens einmal thermisch verarbeitet. Eine kontrollierte und materialgerechte Prozessführung ist deshalb besonders wichtig.
Schwankende Materialeigenschaften können auch zu veränderten thermischen und rheologischen Bedingungen im Extrusionsprozess führen.
Der CMX bietet nach der Plastifizierung oder Aufbereitung eine zusätzliche Möglichkeit zur Konditionierung des Schmelzestroms.
Intensive Homogenisierung und aktive Wärmeübertragung werden miteinander kombiniert. Dadurch kann der thermische Zustand der bereits aufgeschmolzenen Polymerphase gezielt beeinflusst werden.
Der CMX ersetzt dabei keine Sortierung, Filtration oder Materialaufbereitung – er ergänzt diese um eine thermische Prozessstufe.
Vorteile
Schwankendes Eingangsmaterial erfordert mehr Kontrolle im Prozess.