Folien- und Plattenextrusionsanlagen müssen hohe Produktionsleistungen mit möglichst gleichmäßigen Prozessbedingungen verbinden.
Mit zunehmendem Durchsatz steigt häufig auch der Energieeintrag in die Schmelze. Dadurch kann die Schmelzetemperatur ansteigen, während gleichzeitig vor dem Werkzeug ein möglichst homogener und reproduzierbarer thermischer Zustand erforderlich ist.
Insbesondere bei hohen Ausstoßleistungen kann die gezielte Kontrolle der Schmelzetemperatur damit zu einem entscheidenden Faktor für Prozessstabilität und nutzbares Prozessfenster werden.
Der CMX kombiniert intensive Homogenisierung mit aktiver Schmelzekühlung. Die Schmelze wird kontinuierlich geteilt, neu verteilt und wieder zusammengeführt, während gleichzeitig Wärme über temperierte Flächen abgeführt werden kann.
Dadurch lässt sich die Schmelze bereits vor dem Werkzeug gezielt auf einen definierten thermischen Zustand konditionieren. Dies schafft zusätzliche thermische Prozessreserve und kann insbesondere bei steigenden Durchsätzen helfen, die erforderlichen Schmelzebedingungen vor der Formgebung aufrechtzuerhalten.
Vorteile
Schmelzetemperatur kontrollieren. Prozessfenster erweitern. Durchsatzpotenzial erschließen.