Inexco - Compoundierung

Wenn Mischenergie zu unerwünschter Prozesswärme wird

Herausforderungen in der Compoundierung

Bei der Compoundierung wird mechanische Energie gezielt für Dispergierung und distributives Mischen eingesetzt. Ein Teil dieser Energie wird durch viskose Dissipation in Wärme umgewandelt.

Insbesondere bei hohen Durchsätzen, hochviskosen oder hochgefüllten Systemen können dadurch hohe Schmelzetemperaturen entstehen.

Nach Abschluss der eigentlichen Mischaufgabe wird diese zusätzliche Wärme für den nachfolgenden Prozess jedoch nicht zwangsläufig benötigt.

CMX-Lösungsansatz

Der CMX kann nach der energieintensiven Compoundierstufe eingesetzt werden.
Er homogenisiert den Schmelzestrom weiter und ermöglicht gleichzeitig, einen Teil der eingebrachten Wärme kontrolliert abzuführen.
Der thermische Zustand der Schmelze kann dadurch gezielt auf Pelletierung, Formgebung oder einen anderen nachfolgenden Prozessschritt abgestimmt werden.

Vorteile

  • aktive Wärmeabfuhr nach der Compoundierung
  • intensive Homogenisierung
  • zusätzliche thermische Prozessstellgröße
  • definiertere Bedingungen für Folgeprozesse
  • interessant für temperaturempfindliche Materialsysteme
  • modular an unterschiedliche Durchsätze anpassbar
  • verschleißgerechte Ausführungen für abrasive Compounds möglich

Energie einbringen, wo sie benötigt wird – und Wärme abführen, wo sie nicht mehr benötigt wird.

Anwendung Compounding