Bei der Compoundierung wird mechanische Energie gezielt für Dispergierung und distributives Mischen eingesetzt. Ein Teil dieser Energie wird durch viskose Dissipation in Wärme umgewandelt.
Insbesondere bei hohen Durchsätzen, hochviskosen oder hochgefüllten Systemen können dadurch hohe Schmelzetemperaturen entstehen.
Nach Abschluss der eigentlichen Mischaufgabe wird diese zusätzliche Wärme für den nachfolgenden Prozess jedoch nicht zwangsläufig benötigt.
Der CMX kann nach der energieintensiven Compoundierstufe eingesetzt werden.
Er homogenisiert den Schmelzestrom weiter und ermöglicht gleichzeitig, einen Teil der eingebrachten Wärme kontrolliert abzuführen.
Der thermische Zustand der Schmelze kann dadurch gezielt auf Pelletierung, Formgebung oder einen anderen nachfolgenden Prozessschritt abgestimmt werden.
Vorteile
Energie einbringen, wo sie benötigt wird – und Wärme abführen, wo sie nicht mehr benötigt wird.