Inexco - Schaumextrusion

Schmelzekonditionierung als Schlüssel zur kontrollierten Expansion

Herausforderungen in der Schaumextrusion

Bei der Schaumextrusion muss die mit Treibmittel beladene Polymerschmelze vor der Expansion auf einen geeigneten thermischen Zustand gebracht werden. Dabei kommt es nicht nur auf die mittlere Schmelzetemperatur an. Entscheidend ist auch eine möglichst gleichmäßige Temperaturverteilung innerhalb des Schmelzestroms.

Mit steigendem Durchsatz steigen gleichzeitig die Anforderungen an Mischwirkung und Wärmeabfuhr. Die thermische Konditionierung kann damit zu einem wesentlichen Bestandteil der gesamten Prozessführung werden.

CMX-Lösungsansatz

Der CMX kombiniert intensive Umlagerung der Schmelze mit aktiver Wärmeübertragung. Die Schmelze wird kontinuierlich geteilt, neu verteilt und wieder zusammengeführt, während gleichzeitig Wärme über temperierte Flächen abgeführt wird.
Mischen und Kühlen werden damit in einer kompakten Prozessstufe miteinander verbunden.

Vorteile

  • intensive thermische Homogenisierung
  • aktive Wärmeabfuhr direkt aus der Schmelze
  • gezielte Konditionierung vor der Expansion
  • kompakte Misch- und Konditionierungsstufe
  • modular an unterschiedliche Prozessanforderungen anpassbar
  • individuelle Auslegung auf Polymer, Treibmittelsystem und Durchsatz

Mischen und Kühlen in einem System – für eine gezielte thermische Konditionierung vor der Expansion.

Aufschäumung-Folie

POTENZIAL FÜR HÖHEREN DURCHSATZ

Steigt mit zunehmendem Durchsatz die Schmelzetemperatur, kann die aktive Wärmeabfuhr des CMX zusätzliche thermische Prozessreserve schaffen. So kann – abhängig von Polymer, Treibmittelsystem, Druckverlust und Werkzeug – ein höherer Durchsatz innerhalb des erforderlichen Temperaturfensters möglich werden.