Statische Mischer sind seit Jahrzehnten in Extrusionsanlagen etabliert. Sie teilen und reorganisieren den Schmelzestrom und können dadurch Temperatur- und Materialunterschiede homogenisieren.
Doch Homogenisieren und Kühlen sind zwei unterschiedliche Aufgaben.
Ein konventioneller statischer Mischer kann vorhandene Temperaturunterschiede durch Mischung reduzieren. Ohne gezielt temperierte Wärmeübertragungsflächen kann er jedoch keine definierte aktive Kühlleistung bereitstellen.
Gerade bei Anlagen, deren Produktionsleistung zunehmend durch hohe Schmelzetemperaturen oder nachfolgende Kühlprozesse begrenzt wird, entsteht damit ein interessanter Ansatzpunkt.
Der CMX erweitert die klassische Mischfunktion um aktive Wärmeübertragung.
Aus einem passiven Mischabschnitt wird damit eine aktiv temperierbare Prozessstufe, deren thermische Leistung gezielt auf den jeweiligen Extrusionsprozess ausgelegt werden kann.
Bei Retrofit-Projekten werden bestehender Einbauraum, Anschlussgeometrie, Polymer, Durchsatz, Temperaturen, Druckniveau und zulässiger Druckverlust betrachtet.
Mittels CFD kann anschließend untersucht werden, wie Strömung, Mischwirkung, Wärmeübertragung und Druckverlust miteinander in Einklang gebracht werden können.
Vorteile
Aus passivem Mischen wird aktive Prozessführung.
Bestehende Anlage. Neue thermische Möglichkeiten.